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Ski Kurzurlaub im Zillertal

Freitag, 27.01.2017, 11:15 Uhr. Meine Familie und ich sitzen im Auto und haben knapp 800 km vor uns. Es geht endlich wieder in den Skiurlaub. 3 Tage Ski fahren und die Bergluft genießen.
Leider haben die Ferien in mehreren Bundesländern begonnen und die Straßen waren sehr voll. Stau und stockender Verkehr waren vorprogrammiert. Wir waren froh, als es dann eine größere Pause mit leckeren Essen im Bauer Keller gemacht haben. Ein unglaublicher Ausblick versüßte uns die Pause zusätzlich.

Ausblick Bauer Keller
Ausblick Bauer Keller

Es ging weiter und der Verkehr wurde nicht besser. Die Fahrt schien endlos. Doch dann haben wir nach einigen Fahrten durch Wald (Das ist das Dörfchen, wo wir unsere Unterkunft hatten) unsere Unterkunft gefunden und konnten endlich entspannen.☺️
Mir tut mein Papa immer noch leid. Die Fahrt war sicherlich nicht einfach.

Die Unterkunft

Wir hatten ein sehr gemütliches und geräumiges Chalet in Wald gebucht. Man fühlte sich gleich zu Haus und hatte einen wunderschönen Ausblick. Auch zum Lift waren es keine 15 Minuten.
Da wir zu siebt waren (Meine Tante, mein Onkel und mein Cousin waren dabei), hatten wir 4 Schlafzimmer. Dazu kamen 2 Bäder mit einer Sauna und eine große Wohnküche mit genügend Platz für alle.
Alles im allem gab das Chalet uns das Gefühl zu Haus zu sein.

Blick vom Balkon morgens

Balkonblick
Vom Balkon konnte man den Sonnenaufgang genießen
Heidi's Almhütte Chaletsplus
Unser Chalet von Chalets plus
Chalet von außen
Chalet von außen mit Blick ins Tal

Chalet am Berg

Der erste Tag

Nach gemütlichen frühstücken, ging es für uns zunächst zum Ski-Verleih. Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es dann endlich zum Lift.
11 Uhr/28. Januar 2017: Es geht das erste Mal seit zwei Jahren auf die Piste.
Wie ich es vermisst habe. Endlich wieder Ski fahren, Zeit genießen, glücklich sein.
Die ersten Minuten waren noch wacklig, doch dann fand ich langsam meine alte Form wieder. Okay, vielleicht nicht die alte Form, aber ich fühlte mich wieder sicher. Der Tag war auch noch mit Schwierigkeiten gepaart, aber die legten sich.
Das Skigebiet Zillertal Arena ist traumhaft. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, jeder findet hier seine Piste. Wir haben dadurch allein am ersten Tag 41 km geschafft, trotz späten Starts und Mittagspause. Jedoch sollte man aufpassen wo man ist, da das Skigebiet sehr groß ist und man sonst nicht unbedingt pünktlich wieder am Startort ist.
(Ja, wir haben die letzten beiden Lifte nicht pünktlich bekommen und sind dann mit dem Skibus wieder zurück zu unserem Ski-Depot.🙈)
Das Wetter hat uns natürlich auch in die Karten gespielt. Was ist besser als strahlender Sonnenschein?😊

Gondel Fahrt Sonnenschein
Gondelfahrt
Mittagspause
Mittagspause: Ofenkartoffel

Sonne genießen
Die Suche nach Essen

Morgens gab uns der nette Herr vom Ski-verleih den Tipp, dass man auf der längsten Rodelbahn Österreichs an diesem Tag Nachtrodeln könne. Allerdings nannte er uns den falschen Ort. Daher waren wir leider zu spät.😔

Der Hunger war groß, also suchten wir dann nach Essen. Leider ist es nicht leicht einen Tisch mit 7 Personen zu bekommen. Wir fuhren von Ort zu Ort, bis wir bei der Schönmoosalm gestoppt haben und Pizza gegessen haben. Die Pizza war in Ordnung und auch der Service war gut.
Dann ging es auch schon bald ins Bett, da ja die Piste auf uns wartete.

Tag 2

Wieder wurde in Ruhe gefrühstückt und dann ging es wieder auf die Piste. Dieses Mal startete ich gleich mit voller Geschwindigkeit und war einfach nur happy (Trotz dass wir erst wieder um 10 Uhr losgefahren sind). Das Wetter war wieder traumhaft und das nutzten wir aus. 47 km standen auf meiner Liste.

Sonnenschein PauseSki fahren
Leider bringt Ski fahren auch immer Verletzungsgefahr mit sich. Mein Onkel sowie meine Mama wurden außer Gefecht gesetzt. Ein Sturz und das Ski fahren hat sich erledigt. An nächsten Tag diagnostizierte der Arzt einen Innenbandriss bei meiner Mama und eine Zerrung bei meinem Onkel.

Das Pech verfolgte uns weiter

Nach dem Ski fahren ging es in die Sauna, um die Muskeln zu entspannen. Der Tag war schließlich anstrengend.🙈
Doch der Hunger meldete sich klar und deutlich. Wir gingen wieder Essen. Doch die Fahrt zum Restaurant wurde interessant. Das Auto meines Vaters hatte einen Systemfehler (dachten wir) und ließ uns den steilen Aufstieg zum Restaurant Falkenberg nur mit 18-30 km/h fahren.
Aber wir kamen oben an und der Ausblick war phänomenal. Da das Restaurant direkt am Abgrund stand.

Blick ins Tal
Blick ins Tal bei Nacht

Ich bin echt froh, genau in diesem Restaurant gewesen zu sein. Das Essen war sehr lecker und die Inhaber waren sehr gastfreundlich. Das nette Ehepaar hat uns so lang sitzen lassen, bis der ADAC sich unser Auto angeschaut hat und wir wieder sicher zu unserem Chalet kamen.

Apfelstrudel Restaurant FalkenbergKäsespätzle
Tag 3

Der letzte Tag zum Ski fahren. Vorgenommen hatten wir uns früher auf die Piste zu fahren, dass hat leider nicht geklappt. Zum einen sind wir nicht alle pünktlich aufgestanden und zum anderen wollte das Auto mal wieder nicht.
Jedoch waren wir kurz nach 10 wieder auf der Piste und haben Gas gegeben. Nur wollte das Wetter nicht mehr mitspielen. Es zog sich oftmals zu, die Sicht wurde schlechter und die Pisten waren am Nachmittag auch nicht immer gut zu fahren. Aber wir haben es trotzdem geschafft. Wir sind 52 km gefahren und hätten die Lifte nicht zu gemacht, hätten wir auch noch ein paar Kilometer rangehängt.😊

Wehmütig haben wir dann unsere Ski abgegeben und sind zum Chalet gefahren. Der letzte Abend, das letzte Mal Essen gehen. Diesmal war das Restaurant Walder Kirchstubn dran. Ein paar Minuten zu Fuß und wir waren schon da.
Es gab gute österreichische Küche mit einen kleinen Touch Moderne. Auch hier war das Essen in Ordnung.
Es ging schnell wieder zum Chalet zurück und ich wurde müde. Schnell ging es ins Bett, um von den schönen letzten Tagen zu träumen.

Einer der Speed-Check Strecken in der Zillertalarena
Einer der Speed-Check Strecken in der Zillertalarena

Abfahrt

Bye bye Winterwonderland. Bye Bye Zillertal Arena und Bye Bye Österreich. Es war schön wieder hier gewesen zu sein. Doch jetzt müssen wir wieder nach Haus.

So oder so ähnlich waren meine Gedanken heute morgen.
Die Zeit ging so schnell vorbei und ich wäre gern länger geblieben.
Endlich konnte ich wieder Ski fahren. Beim Ski fahren bekomme ich immer ein Gefühl von Freiheit. Es gibt nur den Berg, die Ski und mich. Ich schalte dabei ab und kann mich komplett auspowern. Es ist schön, dass ich die Chance hatte, für ein paar Tage Ski zu fahren. Meine Eltern haben mir das ermöglicht und ich bin darüber sehr glücklich. Nun kann es morgen wieder gut erholt in den Alltag gehen und die nächsten Pläne können geschmiedet werden.

Mögt ihr das Ski fahren (oder Snowboard fahren) auch so gern? Oder wart ihr überhaupt schon einmal im Winterurlaub? Erzählt mir davon.😊

Liebe Grüße, Christin Sophie💕

9 thoughts on “Ski Kurzurlaub im Zillertal

  1. Super schöner Post! Ich war nur einmal mit der Schule Skifahren und das endete damit, dass alle bis auf acht Leute krank im Hotel waren. Ich bin generell nicht so der Schnee-Mensch, aber die Kulisse eures Skiurlaubs sieht traumhaft schön aus 🙂
    Liebst, Lea.

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