Lifestyle, Travel

Der erste Monat auf Gran Canaria

Besser spät, als nie. Mein erster Monat auf Gran Canaria.:D

Der erste Monat auf Gran Canaria in Las Palmas ist bereits um und ich habe schon viel erlebt. Von keine WG haben bis zu wunderschönen Plätzen war bereits alles dabei.:) Heute möchte ich euch ein wenig über meinen Start auf Gran Canaria erzählen und was ich definitiv alles schon mitnehmen konnte.

Unterkunft auf Gran Canaria

Die Suche nach einer Unterkunft hat sich auch in Deutschland schon schwierig gestaltet. Da ich hier nur 4 Monate bin und die meisten Unterkünfte erst ab 5 oder 6 Monate sind, gab es schon da ein Problem. Viele Unterkünfte antworteten auch nicht oder sagten mir aus irgendwelchen Gründen wieder ab. Daraufhin entschied ich mich ins Hostel zu gehen, da ich dort in Gesellschaft bin und es eine der schnellsten Alternativen war.

Angekommen am 30.07. wurde ich auf einmal mit der Situation sehr unglücklich. Ich schob es aber auf meine Müdigkeit und wollte den nächsten Tag wieder positiver starten. Am nächsten Tag stand für mich schon fest, dass ich keine 4 Monate im Hostel leben wollte. Die Leute waren super lieb und haben einen sofort integriert, aber leider fühlte ich mich nicht wohl. Das kann kein zu Haus für 4 Monate sein. Die Wohnungssuche begann also erneut.:D

Ich wurde auch recht schnell fündig und trat mit den Leuten in Kontakt. Allerdings war das, wie in Spanien üblich, leider gar nicht so leicht, sodass ich bis zum 09.08. im Hostel war und mir dann ein Airbnb gebucht habe. Sei es meine Spanischkenntnisse oder der Fakt, dass sie einfach nicht antworten. Es sollte einfach nicht sein. (Kleine Kritik: erasmusu war für mich kein guter Ansprechpartner, was aber nicht unbedingt an Ihnen, sondern an den Wohnungsinhabern gelegen haben könnte).

Nun bin ich schon länger hier und ich fühle mich bislang sehr wohl. Ich habe mein eigenes Zimmer in einem Co-Working/Living-Space und habe eine tolle Community dahinter. Auch wenn es etwas teuerer ist,  bin ich nun sehr zufrieden.:)

Hostel (für Lowbudget-Urlaub super): Big Fish Hostel

Airbnb: Coworking

Essen in Las Palmas

Zu allererst haben mich aber die Essenszeiten der Spanier aus dem Konzept gebracht. Frühstück gibt es zur deutschen Mittagszeit. Mittag gegen 17 Uhr und Abendbrot gegen 21/22 Uhr. Im Hostel gab es bestimmte Abende, wie die BBQ-Night, Tapas-Night oder Pizza-Night. Die ersten Tage hatte ich da schon längst gegessen und wunderte mich wann diese beginnen sollten. Doch nach ein paar Tagen konnte ich mich zumindest ein wenig an die Zeiten gewöhnen.:) Außerdem habe ich die ersten Tage hauptsächlich Brot gegessen, da ich nicht wusste, was ich essen soll. Mittlerweile tobe ich mich aber wieder in der Küche aus und es gibt immer mal wieder was anderes.

Wer die spanische Küche kennt, weiß, dass diese sehr deftig ist. Es gibt viel Fleisch und Fisch sowie Kartoffeln und Reis. Etwas typisches für die Insel ist zum Beispiel Papas Arrugadas oder auch Papá del Inferno genannt. Hierfür werden Kartoffeln gründlich gewaschen und in Meerwasser oder Wasser mit Meersalz gekocht und danach noch ausgedampft. Die Kartoffeln werden dadurch runzlig und werden typischerweise mit einer Mojo Rojo oder Mojo Verde serviert. Für mich sehr lecker.

Bislang war ich noch nicht viel Auswärtsessen. Aber zwei Lokale kann ich auf jeden Fall schon empfehlen.

Typisch für Gran Canaria und die spanische Küche: Pachichi
Hier gibt es typisch spanische Tapas in einem rustikalen Lokal. Die Preise sind unschlagbar und auch für den kleinen Geldbeutel sehr gut.

Etwas anderes: Basal Grill & Beach
Hier gibt es von Burgern zur Poké Bowl alles.:) Es ist ebenfalls preisgünstig und noch dazu sehr lecker.

Für leckeres Eis: CIAO CIAO

Nachtleben in Las Palmas

Da kann ich euch ehrlich gesagt nicht viel zu sagen. Wir waren viel in Bars und haben auch schon 2 Mal die berühmte Tapas-Night in Vegueta besucht. Bars sind hier sehr viele und man findet schnell ein Plätzchen und kann einen schönen Abend mit Wein, Bier oder Cocktails haben. Einer der Studentenbars ist die Camaleón Cubatas Bar. Hier kann man sehr günstig etwas trinken und trifft viele Leute. Viele weitere Bars befinden sich in der Nähe der Calle Mesa y Lopez.

Vegueta sollte man auf Las Palmas auch nicht missen. Es ist die Altstadt und jeden Donnerstag gibt es die Tapas-Night. Eine Tapa und ein Bier kosten 3 €. Die ganze Straße ist voller Menschen und wer mag, kann danach noch feiern gehen. Die Stimmung darf man nicht missen.

Sport in Las Palmas

Wer gerne Sport macht, so wie ich, ist in dieser Stadt genau richtig. Morgens sowie Abends sieht man viele Jogger am Strand (Las Canteras) entlang laufen. Außerdem gibt es Yoga-Kurse, etc. mit Blick aufs Meer. Ich war bislang laufen und habe ein paar Trainingseinheiten von zu haus aus gemacht.

Ein Fitnessstudio ist schwierig hier zu finden, da viele Studios mehrere Monate im voraus deine Anmeldung bekommen möchten. Aber bei dem Wetter und der Kulisse brauch man auch kein Studio.

Natürlich kann man auch Surfen, schwimmen oder wandern gehen. Surfen habe leider noch nicht ausprobiert, aber es steht definitiv auf meiner Liste. Schwimmen war ich natürlich schon. Wer möchte nicht ins Meer, wenn man den Ozean direkt vor der Nase hat? Und wandern war ich ebenfalls schon.:)

Sehenswürdigkeiten in Las Palmas und Umgebung

Das Erste, was ich gesehen habe, war natürlich der Strand „Playa de las Canteras“. Die Wellen, der Wind, einfach alles.. Der Strand ist sehr sauber und man kann so viel dort machen. Unter anderem gibt es viele Surfer und Schnorchler. Das große Aquarium ist durch die umrahmenden Inseln ein kleines Paradies.:)

Dazu gehört auch die Isleta mit dem kleinen Naturschutzgebiet. Man sieht schöne Klippen, kann die Stadt sehen, sowie wenn man Glück hat Teneriffa.

Ein weiteres Highlight ist Vegueta. Es ist die Altstadt von Las Palmas und bietet wunderschöne Gebäude, wie die Kathedrale Santa Ana (älteste Kirche der Insel) mit dem Plaza de Santa Ana und dem prachtvollem Rathaus. Auch die süßen kleinen Gassen sind sehenswert und wen man sich ausruhen möchte, kann man einen Kaffee in einem der süßen Cafés trinken.:)

Für mich auch ein kleines Highlight ist der Parque Doramas. Prachtvolle Palmen, Bäume und Blumen laden zum entspannen und genießen ein. Es ist ein kleines Paradies mitten in der Stadt.

Der Vulkan in Bandama ist auch nicht von schlechten Eltern. Die Busfahrt kostet nur 1,55€ und man zahlt keinen Eintritt. Wichtig hier ist, das der Abgang in den Vulkan um 17 Uhr schließt, der Rundgang jedoch trotz allem möglich ist.
Unten kann man eine alte Winzerei-Ruine finden, die sehr süß aussieht. Aber vorsichtig: Der Abgang ist ein wenig rutschig durch die Steinchen, etc.

Kennt ihr Gran Canaria schon? Mögt ihr die Kanaren? Oder hört ihr das erste Mal davon? Lasst es mich wissen.

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